intersectional_map / graz08

intersectional_map/graz08

Geschlecht, Ethnie, Milieu und Alter als Achsen der Ungleichheit einer Stadt (2008)

Die Strukturierung städtischer Räume ist Abbild unterschiedlicher Vergesellschaftungsbedingungen der Geschlechter (Becker-Schmid & Knapp, 2001; Becker, 2003), die in unterschiedliche Ethnien und Milieus eingebettet sind.
Die intersectional_map/graz08 will die intersektionelle Struktur ausgewählter Orte in der Stadt Graz sowie die mehr oder weniger stark ausgeprägten Anziehungstendenzen städtischer Orte deutlich machen und in einen Erfahrungszusammenhang überführen. Eine bereichsübergreifende Arbeit wird realisiert, die eine enge Verzahnung von wissenschaftlichem „Gebrauchswert“ und künstlerischer „Umsetzung“ anstrebt. Die wissenschaftliche Studie zum Bewegungsverhalten der StadtbewohnerInnen wird zur Vorbedingung einer künstlerischen Realisierung und Veröffentlichung, die ihrerseits auf ihre (Funktions-) Weise Erkenntnisgewinn - sowohl in wissenschaftlicher als auch in erfahrungs- und lebensweltlicher Hinsicht zu bringen vermag (beobachten = teilnehmen). Kunst illustriert nicht einfach, sondern beteiligt sich maßgeblich an der Entwicklung eines Tools, eines Werkzeugs, das die intersectional_map/graz08 weiterleben und sich weiter entwickeln lässt. http://intersectional-map.mur.at

Gesamtleitung:

Elli Scambor, Forschungsbüro Männerberatung Graz
elli.scambor(at)gmx.net , intersectional-map(at)mur.at
T: +43 699 12630824